
Das 14. Weltklang Festival in Katzenelnbogen vereinte drei Acts aus fünf Ländern. Ein Rückblick auf Weltmusik zwischen Türkei, Balkan und Harfenklang.
Wer in der Region auf der Suche nach Musik jenseits des Radio-Mainstreams ist, wird in Katzenelnbogen fündig. Am Samstag, 7. November, öffnet die Stadthalle Katzenelnbogen um 19 Uhr ihre Türen für das 14. Weltklang Festival. Wie mittelhessen.de berichtet, präsentiert Veranstalter Matthias Frey an diesem Abend Musikerinnen und Musiker aus insgesamt fünf Ländern — ein Programm, das Kontinente und Klangwelten zusammenbringt.
Den Auftakt macht das Duo „Souls“: Murat Coşkun aus der Türkei an Rahmentrommel, Percussion, Hang und Stimme trifft auf die Portugiesin Beatriz Picas mit Cello und Gesang. Nach Angaben von mittelhessen.de verbindet beide die Leidenschaft, Musik zu schaffen, die sich keinem festen Stil zuordnen lässt. Ihre portugiesischen und türkischen Wurzeln fließen als klangliches Fundament in die gemeinsamen Kompositionen ein.
Danach übernimmt das „Balkan Fuego Trio“ die Bühne. Hier spielen laut mittelhessen.de Eleanna Pitsikaki aus Griechenland auf der orientalischen Kastenzither Qanun, Vladimir Dindiryakov aus Bulgarien auf der Hirtenflöte Kaval und Dennis Merz aus Deutschland an der Gitarre. Diese Instrumentenkombination ist ungewöhnlich und sorgt für einen eigenen Klang, der Balkan-Folklore mit zeitgenössischen Einflüssen verbindet. Das Trio verschmilzt, wie mittelhessen.de schreibt, feurige Balkanrhythmen mit der Leidenschaft des Flamenco und dem improvisatorischen Geist des Jazz.
Den Abschluss des Abends bildet die Harfenistin Evelyn Huber. Sie ist einem größeren Publikum durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Quadro Nuevo sowie zwei gemeinsame CD-Produktionen mit Matthias Frey bekannt. Nach Informationen von mittelhessen.de spielt Huber ihre elektroakustische Harfe mal pur, mal mit Loop-Station und erschafft damit ganze Soundwelten in Echtzeit — von Jazzimprovisationen über meditative Klanglandschaften bis zu mitreißenden Rhythmen.
Drei Acts, fünf Kulturen, ein Saal — das Weltklang Festival zeigt, wie unterschiedlich Weltmusik klingen kann und wie viele Wurzeln in einem einzigen Abend zusammenfinden. Wer selbst neugierig geworden ist, findet nach Angaben von mittelhessen.de weitere Informationen zum Festival im Internet. Und wer am 7. November keine Zeit hatte: Vielleicht ist der Blick auf die Vielfalt der Weltmusik ja auch so ein guter Anlass, mal wieder genauer hinzuhören, welche Klänge gerade um einen herum entstehen.






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