
FC Cosmos empfängt Hertha Wiesbach im 16. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Zwei Tabellennachbarn kämpfen im Kellerduell um wichtige Punkte.
Samstag, 7. November, 14 Uhr: Der FC Cosmos trifft im 16. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf den FC Hertha Wiesbach. Klingt nach einem Spiel von vielen, oder? Ist es aber nicht ganz, wenn man auf die Tabelle schaut. Wie der Kicker für den 16. Spieltag ausweist, treffen hier zwei Teams aufeinander, die sich im unteren Mittelfeld der Liga einsortieren — und für die jeder Punkt zählt.
Nach Angaben von Sofascore steht der FC Cosmos Koblenz nach 13 Spieltagen bei 13 Punkten, Rang 14 der Tabelle, mit vier Siegen, einem Remis und acht Niederlagen. Die Wiesbacher stehen nur zwei Plätze und Punkte besser da: Platz 12 mit 15 Zählern aus vier Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen. Das Deutsche Eck ist an diesem Spieltag also nicht nur Kulisse, sondern Austragungsort eines echten Kellerduells.
Der Blick auf die vergangenen Partien zeigt bei beiden Teams ein wechselhaftes Bild. Der FC Cosmos holte in seinen letzten Spielen laut Kicker unter anderem einen klaren 4:0-Erfolg gegen den FC Emmelshausen-Karbach und ein 2:0 gegen die Eisbachtaler Sportfreunde, musste sich aber auch beim FK Pirmasens deutlich mit 1:6 geschlagen geben und verlor knapp bei Ahrweiler BC sowie gegen Rot-Weiß Koblenz und beim FV Engers. Hertha Wiesbach zeigte sich zuletzt ebenfalls auf und ab: Nach Angaben von Sofascore gewann die Mannschaft von Trainer Michael Petry zuletzt 4:1 bei den Eisbachtaler Sportfreunden, musste sich dann aber 0:2 gegen den TSV Schott Mainz geschlagen geben. Davor stand ein 1:1 gegen FV Diefflen, eine 1:4-Niederlage gegen den TSV Gau-Odernheim sowie Siege gegen Ahrweiler BC und Wormatia Worms zu Buche. Die Wiesbacher sammelten damit zuletzt Punkte, wo sie gebraucht wurden — aber auch Nackenschläge, die im Abstiegskampf schnell wehtun können.
Wer genauer hinschaut, erkennt: Beide Offensiven sind nicht das Problem. Der FC Cosmos erzielte nach Sofascore-Zahlen 22 Tore in 13 Spielen, kassierte aber 27 Gegentreffer — macht eine Differenz von minus fünf. Bei Hertha Wiesbach sieht die Bilanz ähnlich durchwachsen aus: 21 erzielte, 29 kassierte Tore, macht ein Minus von acht. Zwei Teams also, die vorne durchaus treffen können, hinten aber noch nicht stabil genug stehen. Genau das macht die Partie am Samstag so offen.
Zur Einordnung: An der Tabellenspitze tut sich derweil die TUS Mechtersheim mit 28 Punkten hervor, dicht gefolgt vom TSV Schott Mainz und SV Gonsenheim. Für Cosmos und Wiesbach geht es an diesem Spieltag aber nicht um die Spitze, sondern ums nackte Punktekonto im Tabellenkeller, wo laut Sofascore-Tabelle am Ende der Saison der Weg in die Relegation oder den Abstieg droht.
Der FC Cosmos ging zuletzt mit einem Auswärtsspiel bei TuS Koblenz in den 15. Spieltag, bevor es nun zuhause gegen Wiesbach weitergeht. Die Gäste aus Wiesbach wiederum reisten vor dieser Partie durch mehrere englische Wochen mit Spielen gegen Mainz, Engers und zuvor Emmelshausen-Karbach — ein dichtes Programm, das Körner kosten kann, aber auch Spielpraxis bringt. Für die Fans in der Region ist das Spiel am Samstagnachmittag genau das, was Oberliga-Fußball an der Mosel ausmacht: kein Glamour, aber echte Emotion, wenn zwei Teams um jeden Zentimeter kämpfen. Wer am Rhein lebt, weiß: Solche Spiele entscheiden am Ende der Saison, wer oben bleibt und wer absteigen muss.
Zwei Teams, ein Nachmittag, ein Ziel: Punkte, die im Saisonfinale noch zählen können. Ob das Spiel am Samstag zum Dreier für eine Seite wird oder beide sich mit einem Remis begnügen müssen — wer sich die Partie anschaut, bekommt echten Unterhaus-Fußball mit Haltung. Und manchmal ist genau das der Grund, am Wochenende zum Sportplatz statt auf die Couch zu gehen.






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