
Weißenthurm feierte 60 Jahre Stadtrechte, 70 Jahre Vereinsring und 77 Jahre Ka&Ki an einem Wochenende – ein Rückblick auf das große Stadtfest.
Manchmal kommt es dicke – im besten Sinne. Weißenthurm hat gleich drei Gründe zum Feiern gefunden und alle auf ein Wochenende gepackt. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, stand das Stadtfest Weißenthurm ganz im Zeichen dreier Jubiläen: 60 Jahre Stadtrechte, 70 Jahre Vereinsring und 77 närrische Jahre der Großen Karnevals- und Kirmesgesellschaft Weißenthurm, kurz Ka&Ki.
Wer durch die Stadt am Rhein fährt, denkt vielleicht nicht sofort an große runde Zahlen. Aber genau die haben hier zusammengefunden: eine Stadt, die seit sechs Jahrzehnten offiziell Stadt sein darf, ein Vereinsring, der seit das Vereinsleben bündelt, und eine Karnevalsgesellschaft, die schon für die fünfte Jahreszeit sorgt. Drei Zahlen, die zeigen, wie lange Weißenthurm schon Gemeinschaft organisiert – lange bevor irgendjemand von Digitalisierung oder Strukturwandel sprach.
Nach Angaben der Rhein-Zeitung luden zu dem Fest unter anderem Stadtbürgermeister Johannes Juchem, der Erste Beigeordnete Cedrik Klein und der Beigeordnete Karl-Heinz Schmalenbach ein. Die drei repräsentieren damit die Stadtspitze, die das Jubiläumswochenende offiziell begleitete.
Was ein Stadtfest mit drei Jubiläen auf einmal bedeutet, kann man sich ungefähr vorstellen: mehr Programm, mehr Vereine auf der Bühne, mehr Geschichten, die erzählt werden wollen. Der Vereinsring selbst ist ja genau dafür da – er bringt die vielen kleinen und großen Vereine einer Stadt unter ein Dach. Und die Ka&Ki steht in Weißenthurm für das, was Karneval in der Region eigentlich ausmacht: Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, auch wenn die Jahreszahl inzwischen zweistellig in die Siebziger geht.
60 Jahre Stadtrechte klingen erst mal trocken, sind aber der Kern der Geschichte. Eine Stadt wird nicht einfach so zur Stadt – das ist ein formaler Akt, der Rechte und Pflichten mit sich bringt. Dass Weißenthurm das genau sechs Jahrzehnte feiert, ist der eigentliche Anlass, um den sich die anderen beiden Jubiläen gruppieren. Die Rhein-Zeitung ordnet das Fest entsprechend auch im Ressort Freizeit und Koblenz & Region ein – ein Termin, der über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung fand.
Was bleibt, wenn das Fest vorbei ist? Vielleicht genau das Gefühl, das solche Jubiläen auslösen sollen: dass eine Stadt nicht nur aus Straßen und Verwaltung besteht, sondern aus Menschen, die sich seit Jahrzehnten in Vereinen organisieren, Karneval feiern und ihre Heimat mitgestalten. Weißenthurm hat das am vergangenen Wochenende sichtbar gemacht – mit drei Jubiläen auf einmal, die zeigen, wie gewachsen das Gemeinschaftsleben hier ist.
Wer das nächste Mal durch Weißenthurm fährt, schaut vielleicht noch mal genauer hin. Eine Stadt, die 60 Jahre Stadtrechte feiert und dabei zwei weitere Vereinsjubiläen im Gepäck hat, erzählt eine Geschichte, die sich zu kennen lohnt.






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