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TuS Koblenz verliert Verfolgerduell in Mainz: Ex-Koblenzer Zeghli trifft doppelt

TuS Koblenz verliert Verfolgerduell in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei Schott Mainz mit 2:3 – Ex-Koblenzer Zeghli trifft doppelt binnen zwei Minuten.

Redaktion
·
17. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 19 Stunden

Knappes 2:3 im Spitzenspiel der Verfolger

Manchmal reicht ein Blick auf die Tabelle, um zu wissen, wie wichtig ein Spiel ist. Im Verfolgerduell der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar reiste die TuS Koblenz zu Schott Mainz – und kehrte mit leeren Händen zurück. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, verlor der Oberligist mit 2:3 (1:3), obwohl das Ergebnis am Ende enger aussah, als die Partie über weite Strecken verlief.

Wer schon mal ein Spiel gesehen hat, bei dem der Spielverlauf und das Resultat nicht ganz zusammenpassen wollen, kennt dieses Gefühl: Die Rhein-Zeitung beschreibt den Auftritt der Koblenzer als über weite Strecken ernüchternd. Die klare Führung, die Schott Mainz sich zur Pause erarbeitet hatte, ließ sich bis zum Schlusspfiff nicht mehr einholen – auch wenn die TuS am Ende noch einmal herankam.

Doppelpack in zwei Minuten – von einem alten Bekannten

Die eigentliche Geschichte des Nachmittags schrieb aber jemand, der den Koblenzer Fans noch bestens bekannt sein dürfte. Karim Zeghli, in der vergangenen Saison noch selbst im Trikot der TuS Koblenz unterwegs, traf für Schott Mainz gleich zweimal – und das binnen nur zwei Minuten. Für einen Verteidiger, wie die Rhein-Zeitung festhält, ist ein solcher Doppelpack ein eher seltenes Kunststück. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub gelang Zeghli damit ein Auftritt, der die Partie in der entscheidenden Phase kippen ließ.

Für die TuS Koblenz bedeutet die Niederlage einen Dämpfer im Rennen um die vorderen Plätze der Oberliga. Verfolgerduelle wie dieses sind selten nur drei Punkte wert – sie sind auch ein Signal, wo man gerade steht im Vergleich zur Konkurrenz. Und an diesem Spieltag stand die TuS hinter Schott Mainz.

Die Region lebt den Fußball mit

Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist eine Liga der kurzen Wege und der langen Rivalitäten. Vereine aus der Rhein-Mosel-Region, aus dem Saarland und aus Rheinhessen treffen hier aufeinander, und viele Geschichten reichen über Jahre zurück – auch solche von Spielern, die den Verein wechseln und dann plötzlich gegen ihre alte Mannschaft treffen. Genau das ist Zeghli in Mainz passiert, und solche Momente sind es, die eine Liga wie diese so lebendig machen.

Auch abseits des Spielfelds war in der Region einiges los: Thomas Klasen wurde laut Rhein-Zeitung nach zwei Niederlagen bei Eintracht Trier entlassen – ein Hinweis darauf, wie eng es in dieser Saison auf mehreren Tabellenplätzen zugeht und wie schnell Entscheidungen fallen, wenn die Ergebnisse nicht passen.

Ein Blick auf die Heimat der Liga

Wer durch die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar reist, kommt an Orten vorbei, die mehr sind als nur Austragungsort eines Fußballspiels. Neuwied etwa, rund zehn Kilometer nordwestlich von Koblenz am rechten Rheinufer gelegen, ist mit rund 67.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz, wie es in der Wikipedia-Beschreibung der Stadt heißt. Die Stadt liegt an der Mündung der Wied in den Rhein und gilt als Mittelzentrum der Region – ein Ort mit eigener Geschichte, der zeigt, wie dicht besiedelt und vielfältig das Umfeld ist, in dem Vereine wie die TuS Koblenz ihre Heimspiele austragen und ihre Auswärtsfahrten antreten.

Diese Mischung aus kleinen Städten, gewachsenen Strukturen und einer Liga, in der sich jeder irgendwie kennt, macht den Charme der Oberliga aus. Ein Spiel wie das zwischen Schott Mainz und der TuS Koblenz ist dabei nicht nur ein Ergebnis in der Tabelle – es ist auch eine Momentaufnahme einer Region, die ihren Fußball mit Herzblut verfolgt.

Wie geht es weiter für die TuS?

Nach der Niederlage in Mainz wird sich zeigen, wie die TuS Koblenz auf den Rückschlag reagiert. In einer Liga, in der die Abstände zwischen den Verfolgern eng sind, kann schon der nächste Spieltag wieder für Bewegung in der Tabelle sorgen. Wer den Rhein entlangfährt und an den Fußballplätzen der Region vorbeikommt, spürt: Hier wird nicht nur gespielt, hier wird gelebt. Und genau das macht die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zu mehr als nur einer Randnotiz im Sportteil.

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