
Eine versteckte Techno-Party am Rheinufer sorgte in den frühen Morgenstunden für Beschwerden aus Weitersburg und Vallendar.
Wer am frühen Sonntagmorgen in Weitersburg oder Vallendar aus dem Fenster schaute, hörte es wohl deutlich: ein tiefes, wummernd-rhythmisches Dröhnen, das aus Richtung des Rheins herüberzog. Was dahintersteckte, musste die Polizei erst einmal suchen — und das dauerte eine Weile.
In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 27. September, gingen laut Polizeidirektion Koblenz mehrere Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern aus dem Bereich Weitersburg und Vallendar ein. Was sie beschrieben: „wummernde Bässe“ aus Richtung des Rheinufers. Der Ursprung des Lärms ließ sich zunächst nicht ohne Weiteres ausmachen.
Das kennt ihr, oder? Dieses Gefühl, wenn man nachts ein Geräusch hört und nicht einordnen kann, woher es kommt. Für die Anwohner war es an diesem Morgen keine Einbildung.
Wie die Polizeidirektion Koblenz mitteilt, konnte die Ursache erst nach längerer Suche lokalisiert werden: am gegenüberliegenden Rheinufer fand eine private Techno-Veranstaltung statt. Die Lage war dabei offenbar so unzugänglich gewählt, dass die Party nur schwer auszumachen war — derart versteckt, wie es im offiziellen Polizeibericht heißt, dass sie sich der schnellen Auffindung entzog.
Der Rhein trägt Klänge weit. Das wissen alle, die einmal im Sommer am Ufer gesessen haben. Was an einem lauen Abend nach Freiheit klingt, kann auf der anderen Seite schlaflose Nächte bedeuten — besonders, wenn es sich um Technobässe handelt, die bis in die frühen Morgenstunden hallen.
Die Polizei rückte gemeinsam mit dem zuständigen Ordnungsamt an und beendete die Veranstaltung. Das ist das Ende der Nacht für die Feiernden — und hoffentlich der Beginn eines ruhigeren Morgens für die Anwohnerinnen und Anwohner in Weitersburg und Vallendar.
Die Rhein-Zeitung berichtete ebenfalls über den Vorfall und bestätigt: Die festgestellte Ruhestörung wird nun durch das Ordnungsamt als zuständige Verfolgungsbehörde weiterbearbeitet. Polizeiliche Maßnahmen sind damit abgeschlossen, die behördliche Nachverfolgung läuft.
Ruhestörungen dieser Art sind keine Kleinigkeit. Wer eine private Veranstaltung ausrichtet, ohne Genehmigung und ohne Rücksicht auf die Nachbarschaft, riskiert ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Das Ordnungsamt ist jetzt am Zug.
Für Rückfragen steht die Polizeiinspektion Bendorf zur Verfügung — Ansprechpartner ist PHK Sandro Müller, erreichbar unter der Telefonnummer 02622 – 94020.
Zuhause klingt manchmal nach 98.0. Aber in der Nacht von Samstag auf Sonntag klang es am Rheinufer bei Weitersburg nach ungebetenen Bässen. Gut, dass es Leute gibt, die dann das Telefon in die Hand nehmen — und andere, die dann hinfahren.






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