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Stadtradeln 2026: Koblenz tritt in die Pedale – und bricht alle Rekorde

Koblenz hat beim STADTRADELN 2026 alle Rekorde gebrochen: 3.199 Radelnde legten 658.141 Kilometer zurück und vermieden rund 108 Tonnen CO₂.

Redaktion
·
27. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Wochen

658.141 Kilometer. Das ist nicht die Entfernung zum Mond und zurück, aber es ist die Strecke, die Koblenzerinnen und Koblenzer in diesem Sommer gemeinsam auf dem Fahrrad zurückgelegt haben. Und das Ergebnis lässt sich sehen: Die Stadt Koblenz hat beim STADTRADELN 2026 in allen Kategorien neue Höchstwerte erreicht.

Ein Sommer auf dem Sattel

Drei Wochen lang sollten möglichst viele Alltagskilometer mit dem Rad gesammelt werden – und das haben die Menschen hier Ernst genommen. Wie die Stadt Koblenz in ihrer offiziellen Pressemitteilung bekannt gibt, radelten 3.199 Aktive in 168 Teams zusammen 658.141 Kilometer. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund 122.000 Kilometer mehr. Umgerechnet wurden dadurch etwa 108 Tonnen CO₂ vermieden.

Das kennt ihr, oder? Dieses Gefühl, wenn man morgens aufs Rad steigt und merkt, dass der Weg zur Arbeit eigentlich gar nicht so weit ist. Genau das haben in diesem Sommer Tausende in Koblenz gedacht – und einfach gemacht.

Das Gymnasium auf dem Asterstein thront ganz oben

In der Gesamtwertung setzte sich die Schulgemeinschaft des Gymnasiums auf dem Asterstein mit deutlichem Abstand durch. Laut der Pressemeldung der Stadt Koblenz sammelten 365 Radelnde dort beachtliche 66.302 Kilometer in drei Wochen. Zweiter wurde das Team der Debeka, das mit 250 Aktiven und 49.627 Kilometern erstmals auf dem Podest landete. Platz drei ging – erneut – an das Team der Stadtverwaltung Koblenz, das dabei einen neuen Teamrekord aufstellte.

Den weitesten Weg als Einzelperson legte Tom Steffens zurück: 2.328 Kilometer in drei Wochen. Er wurde bei der Abschlussveranstaltung von Ralph Emmerich im Auftrag von Oberbürgermeister David Langner mit einer Urkunde ausgezeichnet – und durfte anschließend als Glücksbringer die Lose für die Preisverlosung ziehen.

Schulen legen um mehr als ein Drittel zu

Besonders eindrucksvoll war die Entwicklung in der Sonderkategorie „Schulradeln“. Wie merkurist.de berichtet, fuhren an 21 Koblenzer Schulen mehr als 1.100 Teilnehmende rund 202.000 Kilometer zusammen. Das ist eine Steigerung von über 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Gymnasium auf dem Asterstein holte sich dabei zum dritten Mal in Folge den Wanderpokal für die fahrradaktivste Koblenzer Schule sowie eine Geldzuwendung für ein ökologisches Projekt, gestiftet vom Verein Klimaschutz e. V. Die Plätze zwei und drei belegten die Integrierte Gesamtschule Koblenz und das Eichendorff-Gymnasium – beide konnten ihre Leistung gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich steigern.

Auch die Politik trat in die Pedale

Nicht nur Schulen und Unternehmen waren dabei. In der Sonderwertung für Parlamentarierinnen und Parlamentarier sammelten 14 Ratsmitglieder gemeinsam über 5.000 Kilometer. Ein Signal, das über den Sport hinausgeht: Wer für bessere Radverkehrsinfrastruktur eintritt, setzt sich auch selbst aufs Fahrrad.

Oberbürgermeister David Langner und Kampagnen-Koordinator Ralph Emmerich, der beim Team Radverkehr der Stadt Koblenz tätig ist, dankten laut der städtischen Pressemitteilung allen Beteiligten für ihren Einsatz. Die Ergebnisse zeigten, dass das Fahrrad in Koblenz als klimafreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel weiter an Bedeutung gewinne.

Preise, Ehrungen und ein Blick nach vorn

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurden bereits Preise im Gesamtwert von über 7.000 Euro verlost, die von lokalen Förderern gespendet wurden. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt.

Zwei weitere Termine stehen noch aus: Die Siegerehrung für die Schulen findet am 23. Oktober statt. Die Ehrung der besten Teams in den verschiedenen Größenkategorien ist für November geplant. Alle Ergebnisse sind auf der offiziellen Plattform der Kampagne unter stadtradeln.de/koblenz einsehbar.

Was bleibt nach diesem Sommer? Die Erkenntnis, dass das Fahrrad in Koblenz längst kein Freizeitgerät mehr ist, das nur am Wochenende aus dem Keller geholt wird. Es ist Alltag. Zwischen Rhein und Mosel, durch die Stadtteile, rauf zum Asterstein – wer früh aufsteht, hat die Strecke für sich. Und das nächste STADTRADELN kommt bestimmt.

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