Studio-Hotline 0261 98 8 20 99

September 2026: Warum es bei uns kaum geregnet hat

Sonne satt, Regen Mangelware: Der DWD meldet für September 2026 extreme Trockenheit im Südwesten.

Redaktion
·
29. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Wochen

Sonne satt, Regen Mangelware

Wer in den letzten Wochen öfter mal nach oben geschaut hat: Da war eine Menge blauer Himmel. Der September 2026 ist deutschlandweit als ausgesprochen sonniger und trockener Monat in die Wetterstatistik eingegangen. Der Deutsche Wetterdienst spricht von sommerlicher Wärme, extremer Trockenheit im Südwesten und reichlich Sonnenschein im Süden der Republik. Und auch wenn Rheinland-Pfalz nicht explizit als eigener Absatz in der DWD-Meldung auftaucht — die Region liegt geografisch genau in diesem südwestdeutschen Trockenstreifen, über den der Wetterdienst berichtet.

Das kennt ihr, oder? Dieses Gefühl, dass der Rasen im Garten schon wieder braune Stellen zeigt, obwohl der Herbst eigentlich vor der Tür steht. Genau das ist die Kehrseite der schönen Sonnentage.

Was der DWD für ganz Deutschland gemessen hat

Laut der Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 29. September 2026 fiel der Monat gleich in mehrfacher Hinsicht aus dem Rahmen: ungewöhnlich warm, ungewöhnlich sonnig, ungewöhnlich trocken. Besonders im Südwesten Deutschlands registrierte der DWD eine extreme Trockenheit, während im Süden zusätzlich überdurchschnittlich viele Sonnenstunden zusammenkamen. Diese Kombination aus wenig Niederschlag und viel Sonne ist genau das Muster, das aktuell auch bei uns in der Rhein-Mosel-Region den Alltag prägt — auf der Terrasse, im Garten, beim Blick auf den Wasserstand von Rhein und Mosel.

Wer früh aufsteht, hat den Rhein für sich — und in diesem September dazu meist einen wolkenlosen Himmel. Das ist angenehm für den Feierabendspaziergang, aber eben auch ein Signal dafür, dass es in der Natur an etwas fehlt: an Wasser von oben.

Trockenheit ist längst mehr als eine Randnotiz

Dass ausbleibender Regen kein einmaliges Phänomen ist, zeigt der Blick auf die vergangenen Jahre. Die tagesschau hat wiederholt über die Auswirkungen von Trockenheit auf Landwirtschaft, Wälder und Seen in Deutschland berichtet. Demnach leiden viele Gewässer und Wälder bundesweit unter den anhaltend trockenen und warmen Bedingungen der letzten Jahre, weil Regen, wenn er überhaupt fällt, zunehmend als kurzer Starkregen kommt statt als gleichmäßiger Landregen. Das Wasser fließt dann schnell ab, statt in den Boden einzusickern — ein Effekt, der die eigentliche Trockenheit sogar noch verschärfen kann.

Auch der Deutsche Wetterdienst hatte bereits im Sommer vor zu heißen und zu trockenen Verhältnissen gewarnt, wie die tagesschau berichtete — mit Folgen nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit der Menschen. Der September 2026 fügt sich in dieses Bild ein: ein weiterer Monat, der zeigt, wie sehr sich das Wettergeschehen in Deutschland in den letzten Jahren verschoben hat.

Was das für uns hier an Rhein und Mosel bedeutet

Für Winzerinnen und Winzer entlang der Mosel ist das Thema nicht neu. Trockenheit, Hitze und gelegentlicher Starkregen stellen den Weinbau seit Jahren vor Herausforderungen, wie die tagesschau in ihrer Berichterstattung zum Klimawandel mehrfach aufgegriffen hat. Manche Betriebe experimentieren deshalb inzwischen mit historischen Rebsorten, die unter veränderten Bedingungen robuster sein sollen. Das ist kein Randthema für Fachleute, das betrifft am Ende jeden, der gerne ein Glas Riesling aus der Region trinkt.

Zuhause klingt manchmal nach 98.0 — und genau deshalb schauen wir auch bei Wetterthemen genau hin, die uns direkt betreffen. Ein trockener September ist erstmal kein Drama, ein paar sonnige Wochenenden mehr nimmt hier vermutlich niemand übel. Aber die Häufung solcher Monate, Jahr für Jahr, ist eben mehr als nur ein netter Zufall im Kalender.

Der Blick nach vorn

Ob der Oktober für Ausgleich sorgt, bleibt offen. Was der DWD-Bericht für September 2026 aber schon jetzt festhält: Sommerliche Wärme bis in den Herbst hinein, dazu extreme Trockenheit im Südwesten und viel Sonne im Süden — das ist die Bilanz eines Monats, der sich spürbar von dem unterscheidet, was früher als „normaler“ September durchging. Für die Landwirtschaft, für die Wälder und für die Wasserstände an Rhein und Mosel ist das eine Entwicklung, die man im Auge behalten sollte.

Und vielleicht ist das auch ganz gut so: nicht in Panik verfallen, aber genau hinschauen, wenn der nächste Monatsbericht kommt. Denn wie das Wetter sich entwickelt, betrifft am Ende jeden, der hier lebt — ob beim Blick auf den Weinberg oder einfach beim Gang durch den eigenen Garten.

Quellen


Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Antenne Koblenz

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.