
Rheinlandpokal: Am 21. Oktober wird in Bitburg das Achtelfinale ausgelost. Wir zeigen, welche Teams aus der Region schon feststehen und wie die dritte Runde…
Wer die dritte Runde des Bitburger Rheinlandpokals verfolgt hat, weiß: Hier geht es um mehr als nur drei Punkte. Es geht um einen Platz im Achtelfinale – und am Ende vielleicht um den Weg nach ganz oben. Wir haben in einem früheren Beitrag schon erzählt, wie sich der FV Engers 07 nach Verlängerung ins Achtelfinale gekämpft hat. Seitdem ist einiges passiert, und der Blick richtet sich jetzt nach Bitburg, wo in Kürze die nächste Runde ausgelost wird.
Wie merkurist.de berichtet, findet die Auslosung zum Achtelfinale am Mittwoch, den 21. Oktober, in Bitburg statt. Direkt im Anschluss kennt jede verbliebene Mannschaft nicht nur ihren nächsten Gegner, sondern den kompletten möglichen Weg bis ins Finale – denn der gesamte Turnierbaum wird in einem Rutsch ausgelost. Die Achtelfinal-Partien selbst sollen am 4. November steigen. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, soll es laut merkurist.de wieder einen Livestream geben, der traditionell über die Social-Media-Kanäle des Fußballverbandes Rheinland läuft.
Das kennt ihr vielleicht aus den Vorjahren: Man sitzt abends mit dem Handy in der Hand und wartet, welcher Name als nächstes aus dem Lostopf gezogen wird. Für die Vereine aus unserer Region ist das mehr als Routine – es ist die Frage, ob der Pokaltraum weiterlebt.
Nach Angaben von merkurist.de stehen bereits 13 von 16 Mannschaften fest, die sich einen Platz im Achtelfinale gesichert haben. Aus der Regionalliga Südwest hat sich die SV Eintracht Trier qualifiziert. Aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar sind gleich vier Teams aus unserer Region weiter: der TuS Koblenz, der FC Rot-Weiss Koblenz, die Sportfreunde Eisbachtal und eben der FV Engers 07, dessen Weg wir bereits verfolgt haben.
Aus der Rheinlandliga schafften es SG 99 Andernach, der FV Hunsrückhöhe Morbach, EGC Wirges und der FSV Trier-Tarforst weiter. Und auch die Bezirksligen sind mit vier Mannschaften vertreten: FSV Salmrohr, SG Rennerod, FC Metternich und SV Anadolu Spor Koblenz komplettieren das bisherige Feld.
Ganz ist das Teilnehmerfeld aber noch nicht komplett. Laut merkurist.de stehen noch drei Partien aus, die klären, wer die letzten Plätze im Achtelfinale belegt. Der VfB Wissen trifft auf die SG Horressen, beide aus der Bezirksliga Ost. Die SG 2000 Mülheim-Kärlich aus der Rheinlandliga fordert den Oberligisten Ahrweiler BC heraus – ein Team, das schon in der zweiten Runde mit einem deutlichen 4:0 gegen die SG Mühlheim-Kärlich auf sich aufmerksam gemacht hatte. Und die SG Hochwald Hentern trifft auf den FC Bitburg, beide ebenfalls aus der Rheinlandliga.
Die dritte Runde selbst hatte einige bemerkenswerte Ergebnisse zu bieten. Der FV Engers ließ bei der SG Malberg keine Zweifel aufkommen und gewann deutlich mit 1:8. Der TuS Koblenz setzte sich beim FC Emmelshausen-Karbach mit 3:0 durch, während der FC Rot-Weiß Koblenz bei SV Laubach ebenfalls klar mit 3:0 die Oberhand behielt. Die Sportfreunde Eisbachtal gewannen bei der SG Hundsangen mit 4:1.
Auch für die Koblenzer Lokalmatadore lief es rund: Der FC Metternich setzte sich knapp mit 2:1 gegen die SF Höhr-Grenzhausen durch, und der SV Anadolu Spor Koblenz gewann sein Duell gegen den SV Weitersburg mit 1:0. Die SG 99 Andernach musste gegen die SG Augst Eitelborn nach Verlängerung ran, setzte sich am Ende aber mit 4:1 durch.
Bei den weiteren Partien zeigte sich die SV Eintracht Trier in guter Form und gewann bei TuS Mosella Schweich deutlich mit 4:1. Der FSV Trier-Tarforst ließ beim 4:1 gegen SV Rot-Weiss Wittlich ebenfalls keine Zweifel aufkommen. Spannender ging es bei der SG Ellscheid gegen den FV Hunsrückhöhe Morbach zu – hier musste erst die Verlängerung die Entscheidung bringen, ehe Morbach mit 1:0 den Sprung weiter schaffte. Auch FSV Salmrohr überzeugte mit einem klaren 8:0 gegen die SG Schneifel, und die SG Rennerod setzte sich mit 4:2 gegen den VfB Linz durch. Die Spvgg. EGC Wirges gewann ihr Duell gegen TuS Montabaur knapp mit 4:3.
Wer sich die Liste der verbliebenen Teams anschaut, erkennt schnell: Hier treffen Oberligisten auf Bezirksligisten, Favoriten auf Außenseiter. Genau das macht den Rheinlandpokal für Fußballfans aus der Region so reizvoll. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass der SV Anadolu Spor Koblenz oder der FC Metternich noch im Oktober mit dabei sind? Und wer weiß schon, welche Überraschung bei der Auslosung in Bitburg auf einen wartet?
Für die Vereine aus Koblenz und der Region bleibt es also spannend. Der 21. Oktober bringt Klarheit über die nächsten Gegner, der 4. November dann die Entscheidungen auf dem Platz. Bis dahin heißt es: Daumen drücken für die Teams aus unserer Heimat – und vielleicht schon mal den Kalender für die Achtelfinal-Termine vormerken.






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