
Beim Lukasmarkt in Mayen zogen Polizei und Stadtverwaltung Jugendschutzkontrollen durch – mit klarem Ergebnis: Das erste Wochenende verlief friedlich und ohne…
Der Lukasmarkt gehört zu Mayen wie der Herbst zur Eifel. Volksfeststimmung, Buden, Musik – und in diesem Jahr auch ein wachsames Auge der Polizei. Denn die Polizeiinspektion Mayen hat gemeinsam mit der Stadtverwaltung Mayen am ersten Veranstaltungswochenende umfangreiche Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Das Ziel war klar: die geltenden Jugendschutzbestimmungen überprüfen und den friedlichen Verlauf der Veranstaltung sicherstellen.
Kennt ihr das, dieses Gefühl, wenn man als Elternteil sein Kind abends auf den Markt lässt und sich fragt, ob da wirklich alles im Rahmen bleibt? Genau dafür gibt es solche Kontrollen.
Wie die Polizeidirektion Mayen mitteilt, hatten die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren gezeigt, dass gezielte Jugendschutzkontrollen im Rahmen des Lukasmarktes sinnvoll sind. Deshalb wurden die Kontrollmaßnahmen in diesem Jahr verstärkt eingeplant. Die Idee dahinter: möglichen Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen frühzeitig entgegenwirken und die Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände erhöhen.
Das ist keine reine Theorie geblieben. Im Verlauf des ersten Veranstaltungswochenendes wurden zahlreiche Kontrollen bei Jugendlichen durchgeführt. Dabei haben die eingesetzten Kräfte unter anderem Tabakwaren, zahlreiche Vapes, einen Schlagring und in zwei Fällen auch Betäubungsmittel sichergestellt. Diese Feststellungen zeigen, wie wichtig solche Jugendschutzmaßnahmen tatsächlich sind.
Die Kontrollen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Mayen. Durch dieses gemeinsame Vorgehen sollte sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz Minderjähriger eingehalten werden und Verstöße konsequent geahndet werden können. Zwei Institutionen, ein Ziel – so funktioniert Sicherheit auf einem Volksfest, das jedes Jahr viele Menschen aus der Region anzieht.
Auch das Nachrichtenportal news.de berichtet über die Kontrollen und ordnet die Meldung der Polizeidirektion Mayen in den aktuellen Kontext der Region ein.
Und jetzt die gute Nachricht, auf die viele wohl gewartet haben: Insgesamt verlief das erste Lukasmarktwochenende aus polizeilicher Sicht äußerst friedlich und ohne besondere Vorkommnisse. Die Kontrollen haben also nicht für Unruhe gesorgt, sondern offenbar genau das geleistet, wofür sie gedacht waren – ein sicheres Umfeld schaffen, ohne die Stimmung zu trüben.
Wer durch die Gassen rund um den Lukasmarkt schlendert, merkt davon im Alltag wenig. Und das ist ja eigentlich auch der Sinn der Sache: Sicherheit, die im Hintergrund funktioniert, statt im Vordergrund zu stören.
Der Jugendschutz bleibt auch künftig ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen. Die Kontrollen werden über die gesamten Lukasmarkttage hinweg fortgeführt. Wer also in den kommenden Tagen noch über den Markt geht, wird die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt weiterhin bemerken – meist unauffällig, aber eben da.
Rückfragen zu der Maßnahme beantwortet laut Polizeidirektion Mayen Polizeihauptkommissar Lars Brummer von der Polizeiinspektion Mayen.
Der Lukasmarkt läuft weiter, die Buden leuchten, die Musik spielt. Und wer mit seinen Kindern oder Enkeln vorbeischaut, kann sich darauf verlassen, dass im Hintergrund jemand genau hinschaut. Das ist am Ende das, was ein Volksfest wie dieses ausmacht: Freude und Sicherheit, die zusammengehören.






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