
Beim Liedernachmittag in der ausverkauften Rhein-Mosel-Halle sang der MGV St. Sebastian gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps Koblenz – ein Rückblick auf den…
Manchmal reicht ein Nachmittag, um zu zeigen, wie viel Musik in dieser Stadt steckt. Die Rhein-Mosel-Halle war beim traditionellen Liedernachmittag der Stadt Koblenz restlos ausverkauft. Wie das Chorportal Singendes Land berichtet, organisierte das Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales die Veranstaltung, die es seit 1980 gibt. Durch das Programm führte Manfred Gniffke, der die Gäste nach Angaben des Portals mit Humor und Charme begrüßte.
Den Auftakt machte das Heeresmusikkorps Koblenz unter der Leitung von Major Holger Kolodziej. Rund 50 Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie Solostimmen des Stadttheaters gestalteten den ersten Teil des Programms und zeigten laut Singendes Land die musikalische Bandbreite des Orchesters.
Noch vor der Pause übernahm der MGV 1882 St. Sebastian die Bühne der Rhein-Mosel-Halle. Für den Chor war es bereits der dritte Auftritt bei diesem Liedernachmittag, wie Singendes Land schreibt. Mit 26 Chormitgliedern brachte der Verein Stücke wie „Du bist die Stadt“, „Butterfly“ und „Amarillo“ mit und sorgte damit für Abwechslung im Programm.
Zu den Höhepunkten zählte laut Bericht auch „O mein Papa“. Tenor Walter Kohns sang zudem das Solostück „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“ – ein Lied, das nach Angaben von Singendes Land besonders die älteren Gäste im Saal erreichte. Der Auftritt des MGV wurde mit viel Beifall aufgenommen.
Zum Abschluss sang der MGV 1882 St. Sebastian gemeinsam mit Manfred Gniffke das Lied „Heile, Heile, Gänsje“ – eine Hommage an die Stadt Koblenz. Wie Singendes Land berichtet, stimmten viele Gäste im Saal spontan mit ein. Genau das macht solche Nachmittage aus: Man kommt als Publikum und geht als Teil des Programms.
Dass der Chor erneut dabei sein konnte, ist laut dem Bericht auch dem Engagement von Chormitglied Rolf Schütz zu verdanken. Manfred Gniffke zeigte sich von dem Auftritt angetan und stellte dem Portal zufolge bereits eine weitere Einladung für das kommende Jahr in Aussicht.
Der MGV 1882 St. Sebastian probt mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr im Nebenraum der Mehrzweckhalle, unter der Leitung von Wolfgang Fink. Interessierte Männer können laut Singendes Land eine Probe besuchen, um den Chor kennenzulernen. Willkommen sind alle, unabhängig von Nationalität, religiöser Zugehörigkeit oder persönlichem Hintergrund.
Ob man selbst singt oder einfach nur zuhört: Momente wie dieser erinnern daran, dass Musik in der Region nicht nur aus dem Radio kommt. Manchmal steht sie mitten in der Rhein-Mosel-Halle und lässt einen ganzen Saal mitsingen.






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