
Jeroen Plauschin spielt als Verteidiger bei den Neuwieder Bären in der Oberliga. Ein Blick auf sein Profil und das Ligaumfeld in der Rhein-Mosel-Region.
Wer sich für den Eishockey-Nachwuchs und die Kaderstruktur in der Region interessiert, stößt früher oder später auf Namen wie Jeroen Plauschin. Der Verteidiger steht laut seinem Spielerprofil auf der Plattform Eishockey NEWS aktuell beim EHC Die Bären Neuwied unter Vertrag. Für einen Verein aus der Rhein-Mosel-Region ist das keine Randnotiz, denn jeder Kaderspieler ist Teil des Vereinslebens, das hier vor Ort stattfindet — auf dem Eis, direkt bei uns.
Plauschin, Jahrgang 2002, bringt nach Angaben von Eishockey NEWS 182 Zentimeter und 92 Kilogramm auf die Waage. Er spielt für die deutsche Nation und tritt für Neuwied als Verteidiger an. Mehr als diese Eckdaten gibt das Profil derzeit nicht her — keine Kaderstatistik, keine Saisonbilanz. Das ist okay, denn nicht jeder Spielerbogen muss vollgeschrieben sein, um trotzdem Substanz zu haben.
Um einzuordnen, in welchem Umfeld sich ein Spieler wie Plauschin bewegt, lohnt ein Blick auf die German Oberliga, kurz GerObL. Die Statistik-Datenbank hockeydb.com listet für die Saison 2026-27 unter anderem den Kader der TecArt BlackDragons auf — ein Klub, der wie Neuwied in derselben Liga aktiv ist. Die Liste zeigt, wie unterschiedlich Karrieren in der Oberliga verlaufen können: Da ist Jonas Gerstung, Jahrgang 1993, der über Stationen bei den Lausitzer Foxes, dem EC Bad Nauheim und dem EHC Bayreuth den Weg über die DEL-2 in die Oberliga fand und dort seit 2024-25 für die BlackDragons aufläuft. Da ist Rene Kramer, geboren 1987 in Berlin, der einst sogar in der DEL für die Berlin Polar Bears, Kassel Huskies und Straubing Tigers spielte, bevor er über Dresden schließlich in Sachsen bei den BlackDragons landete. Und da ist Jacob Lagace, ein kanadischer Stürmer, der 2008 tatsächlich von den Buffalo Sabres gedraftet wurde, ehe sein Weg ihn Jahre später auf deutsche Eisflächen führte.
Diese Namen tauchen nicht bei Neuwied auf, sondern bei den BlackDragons — trotzdem zeigen sie etwas Grundsätzliches über die Liga, in der auch Neuwied spielt: Die Oberliga ist ein Sammelbecken für sehr unterschiedliche Biografien. Junge Talente wie Jonas Fontana oder Phil Bischoff, beide Jahrgang 2006, stehen neben Routiniers, die schon Jahrzehnte auf dem Eis stehen. Genau dieses Nebeneinander macht den Ligaalltag aus, den auch die Neuwieder Bären Woche für Woche bestreiten.
Man muss kein Eishockey-Statistiker sein, um zu merken: Hinter jedem Namen auf so einem Spielerbogen steckt ein Stück Vereinsgeschichte. Ob Plauschin in dieser Saison viele Einsatzminuten sammelt oder eher im Hintergrund arbeitet — er ist Teil eines Kaders, der die Farben von Neuwied auf dem Eis vertritt. Und das ist am Ende genau das, was Lokalsport ausmacht: Nicht jeder Name macht Schlagzeilen, aber jeder Name gehört zur Mannschaft.
Wer regelmäßig zu den Heimspielen der Bären fährt oder einfach nur mal reinschauen will, wie sich der Kader entwickelt, hat jetzt zumindest einen Namen mehr im Kopf. Vielleicht steht man beim nächsten Heimspiel an der Bande und erkennt Plauschin auf der Eisfläche wieder. Das kennt ihr, oder? Dieses Gefühl, wenn man einen Spielernamen zum ersten Mal liest — und ihn beim nächsten Mal live erlebt.






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