
Kran, Fundamente und Container: Der Bau der Interimskita in Oberbieber schreitet voran. Was das für Anwohner der Friedrich-Rech-Straße bedeutet.
Wer in Oberbieber unterwegs ist, hat den Spatenstich im September vielleicht noch im Kopf. Jetzt wird aus dem symbolischen Akt echte Baustelle. In der Friedrich-Rech-Straße 153 entsteht eine Interimskita in Modulbauweise — ein Provisorium, das die Zeit überbrückt, bis die evangelische Kita vor Ort durch einen Neubau ersetzt ist. Und diese Übergangslösung braucht erstmal selbst ein Fundament.
Ab Montag, 19. Oktober 2026, geht es los: Kran und Fundamente werden angeliefert und aufgebaut. Das ist der erste große Schritt, bevor die eigentlichen Kita-Räume überhaupt ankommen können. Die Container-Module, aus denen später Gruppenräume und Co. entstehen, folgen dann in der Woche danach — laut NR-Kurier und der Stadt Neuwied voraussichtlich zwischen Mittwoch, dem 28., und Freitag, dem 30. Oktober.
Damit die Baustellenfahrzeuge genug Platz haben, richtet die Stadt Neuwied auf einem Teilstück der Friedrich-Rech-Straße eine Halteverbotszone ein — konkret zwischen den Hausnummern 146 und 156. Betroffen sind die Kalenderwochen 43 und 44, wie aus der Mitteilung der Stadt Neuwied auf dem Portal Lebendiges-Neuwied hervorgeht. Wer in dem Abschnitt wohnt oder dort normalerweise parkt, muss sich also für zwei Wochen etwas anderes überlegen.
Und ja, das kennt man aus jeder Baustellenphase: Es wird lauter, es wird enger. Während der Anlieferung können Lärm und vorübergehende Verkehrseinschränkungen auftreten. Keine Überraschung bei einem Kran, der aufgebaut wird, und Containern, die auf die Straße müssen, bevor sie an ihren Platz gehoben werden.
Die gute Nachricht für alle, die jetzt schon an den Feierabendverkehr denken: Sobald die Module stehen und die Anlieferung abgeschlossen ist, wird die Straße wieder ganz normal nutzbar sein. Die Halteverbotszone fällt dann weg, der Alltag in Oberbieber geht weiter wie gewohnt — nur eben mit einer Kita-Baustelle im Hintergrund, die sichtbar wächst.
Für die Kinder und Familien, die später in den Interimsräumen untergebracht werden, ist das ein handfester Fortschritt. Aus Plänen werden Fundamente, aus Fundamenten werden Wände. Bis dahin heißt es für Anwohnerinnen und Anwohner: kurz durchatmen, einen Umweg einplanen, und dann ist auch diese Etappe vorbei.






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