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Fünf Apfelbäume für Andernach: FWG macht bei der Obstbaum-Pflanz-Challenge mit

Die FWG Andernach spendet fünf Apfelbäume für die Obstbaum-Pflanz-Challenge der Klimawerkstatt. Bewerbung für Bürger aus Andernach und den Stadtteilen bis 21.

Redaktion
·
11. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 6 Tagen

Ein Baum für den eigenen Garten – und fürs Klima gleich mit

Wer hat nicht schon mal gedacht, im Garten könnte noch ein Baum stehen? Genau da setzt die Obstbaum-Pflanz-Challenge der Klimawerkstatt Andernach an – und die FWG Andernach legt jetzt nach: Die Fraktion spendet fünf Apfelbäume für Bürgerinnen und Bürger aus der Kernstadt und den Stadtteilen.

Unter dem Motto „Andernach pflanzt Zukunft!“ ruft die Klimawerkstatt dazu auf, neue Obstbäume im Stadtgebiet zu pflanzen. Die Idee dahinter ist simpel und einleuchtend zugleich: Obstbäume bieten Lebensraum und Nahrung für Tiere, spenden Schatten und sorgen gerade an heißen Tagen für ein angenehmeres Klima in ihrer unmittelbaren Umgebung. Ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel, der direkt vor der eigenen Haustür wächst.

Fünf Bäume, fünf Stadtteile

Konkret stellt die FWG fünf Apfelbäume für private Grundstücke zur Verfügung – einen für die Kernstadt und je einen für Eich, Kell, Miesenheim und Namedy. Wer einen der Bäume bekommt und beim Einpflanzen Unterstützung braucht, kann zudem auf die Hilfe von FWG-Mitgliedern zählen. Fraktionsvorsitzender Timur Külahcioglu erklärt dazu, man finde die Idee der Klimawerkstatt klasse und wolle dazu beitragen, dass möglichst viele neue Obstbäume in Andernach wachsen – deshalb stelle man nicht nur Bäume zur Verfügung, sondern packe auf Wunsch auch selbst beim Pflanzen mit an.

Mitmachen können alle, die in Andernach oder einem der Stadtteile ein geeignetes Grundstück besitzen. Bewerbungen sind bis zum 21. Oktober per E-Mail an obstbaum@fwg-andernach.de möglich, benötigt wird lediglich die Angabe des Wohnorts. Wer lieber persönlich fragt, kann sich auch direkt an ein Vorstands- oder Fraktionsmitglied der FWG wenden. Die fünf Apfelbäume werden anschließend unter allen Teilnehmenden verlost.

Die Challenge dahinter: mehr Grün für Andernach

Hinter der Aktion steckt die Klima-Werkstatt Andernach, die im Herbst 2026 eine groß angelegte Obstbaum-Pflanz-Challenge im Stadtgebiet und den Stadtteilen startet. Ihr Aufruf: einen oder mehrere Obstbäume pflanzen – im eigenen Garten, auf dem Vereinsgelände oder, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung, an geeigneten Stellen im öffentlichen Raum. Wer selbst keinen Platz hat, kann trotzdem etwas beitragen, indem er die Aktion finanziell unterstützt oder eine passende Fläche zur Verfügung stellt.

Der Förderverein Pro Klima e.V. der Klima-Werkstatt sammelt dafür Spenden, mit denen weitere Obstbäume angeschafft und gepflanzt werden können. Bereitgestellte Flächen helfen zusätzlich dabei, noch mehr Bäume im Stadtgebiet unterzubringen. Im Oktober startet die Challenge mit einer ersten Pflanzaktion der Klima-Werkstatt, und in der ersten Septemberhälfte gab es bereits eine öffentliche Info-Veranstaltung mit praktischen Tipps zu Pflanzung und Pflege sowie den organisatorischen Details rund um die Aktion.

Wer sich grundsätzlich für die Challenge interessiert, mitmachen oder sie finanziell beziehungsweise mit Flächen unterstützen möchte, kann sich per E-Mail an das Orga-Team unter obc@klimawerkstatt-andernach.de wenden. Weitere Informationen sowie Anmelde- und Rückmeldebögen gibt es zudem auf der Webseite der Klima-Werkstatt Andernach, wo auch laufend über den aktuellen Stand der Aktion informiert wird.

Grün, das bleibt

Ein Apfelbaum braucht Zeit, bis er die ersten Früchte trägt – aber genau das macht ihn zu einem Geschenk, das über den Moment hinausreicht. Ob im eigenen Garten in Kell, am Haus in Namedy oder mitten in der Kernstadt: Jeder gepflanzte Baum ist ein kleines Stück Zukunft für Andernach. Wer mitmachen will, hat noch bis zum 21. Oktober Zeit, sich bei der FWG zu bewerben. Und wer danach selbst zu Spaten und Gießkanne greift, kann sich sicher sein: Der nächste heiße Sommer kommt bestimmt – und ein bisschen Schatten tut dann allen gut.

Quellen


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