
Die Universität Koblenz erhält 1,18 Millionen Euro DAAD-Förderung für das Projekt FIT4SukCESS, um internationale Studierende bis 2028 gezielt zu unterstützen.
Gute Nachrichten für die Universität Koblenz: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Projekt FIT4SukCESS mit 1,18 Millionen Euro. Das geht aus einer Mitteilung der Universität Koblenz hervor, veröffentlicht auf dem Wissenschaftsportal idw-online. Die Förderung läuft im Rahmen der „Campus Initiative internationale Fachkräfte“ des DAAD, konkret über die Programmlinie „FIT: Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt“.
Die Mittel fließen ab dem 1. April und sind bis Ende 2028 eingeplant. Wer hier studiert und von außerhalb Deutschlands kommt, soll künftig gezielter unterstützt werden — fachlich, sprachlich und auch bei allem, was jenseits der Vorlesung zählt.
Laut der Universität Koblenz entwickeln das International Relations Office (IRO) und das Interdisziplinäre Karriere- und Studienzentrum (IKaruS) gemeinsam ein Zertifikat, das verschiedene Formate bündelt: Workshops, Sprachkurse, Beratungen, Coachings und Peer-to-Peer-Angebote. Gerade am Studienanfang sollen internationale Studierende damit besser Fuß fassen können — das soll am Ende auch den Studienerfolg sichern.
Dazu kommen Weiterbildungen, die die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern sollen, und Bewerbungs-Coachings, die passgenau auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind. Wer schon während des Studiums Kontakte in die Region knüpfen will, profitiert von Firmenexkursionen, Praktikumsbörsen und einem Alumni-Buddy-Programm. Die Universität verspricht sich davon auch mehr Vernetzung zwischen Hochschule und heimischer Wirtschaft.
Die Fachkräfte-Initiative des DAAD gliedert sich in zwei Programmlinien, „FIT“ und „Profi plus“. Deutschlandweit unterstützt der DAAD ab April mehr als 100 Hochschulen dabei, internationale Studierende zu gewinnen und zu qualifizieren — mit Blick auf den Fachkräftebedarf in Deutschland. Bis 2028 stehen dafür insgesamt rund 120 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums bereit.
Für die Universität Koblenz passt das Projekt zu einer längerfristigen Linie: Internationalisierung soll als Querschnittsthema gestärkt werden, mit einem international attraktiveren Studienangebot und einer intensiveren Beratung für Studierende aus dem Ausland. Zur Einordnung: Im Wintersemester 2023/24 lag der Anteil internationaler Studierender an der Hochschule bei rund zehn Prozent.
Wer sich fragt, was das für den Alltag an der Uni bedeutet: Mehr Unterstützung von Anfang an, mehr Kontakt zu Unternehmen in der Region — und am Ende vielleicht auch mehr Fachkräfte, die nach dem Studium einfach hierbleiben.






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