
Fahrzeugbrand auf der Moseltalbrücke sorgte für Vollsperrung der A61 zwischen Metternich und Dieblich.
Wer am Samstagnachmittag auf der A61 Richtung Süden unterwegs war, musste kurz durchatmen und umplanen. Gegen 14 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer ein brennendes Fahrzeug auf der Moseltalbrücke, zwischen den Anschlussstellen Metternich und Dieblich. Die Autobahnpolizei Mendig teilte mit, dass sich beim Eintreffen der Rettungskräfte keine Personen mehr in dem Auto befanden. Verletzt wurde niemand.
Das kennt ihr vielleicht: Man sitzt im Auto, hört im Radio von einer Sperrung, und plötzlich wird aus der entspannten Fahrt eine Geduldsprobe. Genau das erlebten an diesem Nachmittag viele Autofahrerinnen und Autofahrer auf dem Weg über die Mosel.
Nach Angaben von 56aktuell.de lag die Einsatzstelle am Ende der Moseltalbrücke, auf der Hunsrückseite. Die Feuerwehr konnte den Fahrzeugbrand löschen, bevor größerer Schaden entstand. Trotzdem blieb die Richtungsfahrbahn Süd der A61 für längere Zeit gesperrt – notwendige Bergungs- und Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn machten das erforderlich. Der Verkehr wurde in dieser Zeit an der Anschlussstelle Metternich abgeleitet.
Wer die Moseltalbrücke kennt, weiß: Sie ist keine gewöhnliche Verbindung. Hoch über dem Tal gelegen, verbindet sie Etappen der Region miteinander, die sonst nur über Umwege erreichbar wären. Fällt hier eine Fahrspur aus, spürt das schnell die ganze Umgebung – auch weit über Dieblich hinaus.
Wie die Verkehrsdirektion Koblenz in einer Abschlussmeldung mitteilte, konnte die Vollsperrung um 17:35 Uhr wieder aufgehoben werden. Von der ersten Meldung um kurz nach 14 Uhr bis zur Freigabe verging also einige Zeit – für viele Pendlerinnen und Pendler an diesem Samstagnachmittag sicherlich eine ungeplante Verzögerung auf dem Weg zurück nach Hause oder in Richtung Hunsrück.
Dass niemand verletzt wurde, ist die wichtigste Nachricht an diesem Tag. Fahrzeugbrände auf Brücken bergen immer ein besonderes Risiko, allein schon durch die eingeschränkten Ausweichmöglichkeiten. Umso beruhigender ist es, dass die Feuerwehr schnell reagieren konnte und die Lage unter Kontrolle brachte, bevor es zu einer größeren Gefährdung kam.
Für alle, die an diesem Nachmittag im Stau standen oder umgeleitet wurden: Ihr wart nicht allein. Solche Situationen gehören zum Alltag auf einer der wichtigen Verbindungsachsen zwischen Rhein und Mosel. Die A61 ist eine der Lebensadern der Region – wenn sie stockt, merkt man erst, wie sehr man sich auf sie verlässt.
Am Ende hat sich die Lage aufgelöst, der Verkehr floss wieder, und die Moseltalbrücke stand am Abend genauso da wie immer: hoch über dem Tal, als selbstverständlicher Teil der Landschaft. Bleibt nur zu hoffen, dass der nächste Weg über die Brücke wieder einer ist, bei dem man einfach nur den Blick ins Tal genießen kann.






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