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Ehrenrat der GKKG wächst: Zwei neue Gesichter, ein großer Preis

Die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft hat zwei neue Mitglieder in den Ehrenrat aufgenommen und einen Fotografen mit dem Großen Ehrenpreis ausgezeichnet.

Redaktion
·
3. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Wochen

Karneval ist auch eine Frage der Treue

Wer in Koblenz schon mal eine Sitzung besucht hat, weiß: Hinter jeder Bütt, jedem Orden und jedem Programmheft steckt jahrelange Arbeit von Menschen, die man selten auf der Bühne sieht. Genau diese Menschen hat die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft (GKKG) jetzt wieder vor den Vorhang geholt. Wie merkurist.de berichtet, stand beim diesjährigen Ehrenratstreffen im Rheinischen Fastnachtsmuseum die Aufnahme zweier neuer Mitglieder sowie die Verleihung des Großen Ehrenpreises im Mittelpunkt.

Zwei neue Namen im Ehrenrat

Als neue Mitglieder im Ehrenrat begrüßte die GKKG laut merkurist.de Georg „Schosch“ Spross und Lars Hörnig. Spross ist seit Jahrzehnten im Koblenzer Karneval aktiv, unter anderem als Protokollant in der Bütt – also genau an der Stelle, wo Pointen und Lokalkolorit zusammenkommen. Hörnig wiederum ist als kaufmännischer Geschäftsführer der koveb und Geschäftsführer der Stadtwerke Koblenz eng mit der Stadt verbunden.

Der Ehrenrat der GKKG versammelt nach Angaben von merkurist.de verdiente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Auch Oberbürgermeister David Langner gehört diesem Kreis an. Das zeigt: Karneval in Koblenz ist längst mehr als ein paar Tage im Jahr – er ist ein Netzwerk, das durch die ganze Stadt reicht.

Der Große Ehrenpreis geht an einen, der alles festgehalten hat

Die höchste Auszeichnung des Abends, der Große Ehrenpreis, ging an den Fotografen Godehard Juraschek. Er gehört dem Verein laut merkurist.de seit 1997 an und hat den Koblenzer Karneval über Jahrzehnte mit seiner Kamera begleitet. Man könnte sagen: Während andere die Pointen liefern, hat er die Beweise gesichert – Bild für Bild, Session für Session. Damit hat Juraschek einen wichtigen Teil der Karnevalsgeschichte der Stadt dokumentiert.

Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte Christian Ferber, wie merkurist.de weiter berichtet.

Was das für Koblenz bedeutet

Solche Abende laufen selten über die großen Bühnen, und doch sind sie der Kitt, der den Koblenzer Karneval zusammenhält. Wer früh aufsteht und abends noch durch die Altstadt läuft, merkt: Diese Stadt lebt von Leuten, die lange dabei bleiben – als Protokollant, als Geschäftsführer, als Fotograf mit der Kamera immer griffbereit. Die GKKG hat mit der Aufnahme von Spross und Hörnig in den Ehrenrat und der Auszeichnung von Juraschek genau das sichtbar gemacht, was sonst im Hintergrund passiert.

Die nächste Session kommt bestimmt. Und wenn dann wieder Musik durch die Gassen zieht, lohnt sich ein Gedanke an die, die das ganze Jahr über dafür sorgen, dass der Vorhang überhaupt aufgeht.

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