
Die E2-Jugend der HB Mülheim-Urmitz-Bassenheim gewinnt ihr Auswärtsspiel in Bendorf mit 18:11 und startet stark in die neue Handball-Saison.
Wer am vergangenen Samstag in der Bendorfer Halle vorbeigeschaut hat, hat einen ordentlichen Saisonauftakt gesehen. Die neuformierte E2-Jugend der HB Mülheim-Urmitz-Bassenheim hat ihr Auswärtsspiel bei der Turnerschaft Bendorf mit 18:11 gewonnen. Für eine Mannschaft, die gerade erst zusammengefunden hat, ist das ein Einstand, auf dem sich aufbauen lässt.
Wie der Verein TV Bassenheim berichtet, zeigte das Team vor allem in der ersten Halbzeit starke Leistungen. Im 3:3-System spielte die Mannschaft ein schönes Zusammenspiel heraus, erspielte sich zahlreiche sehenswerte Treffer und stand defensiv gut. Das Ergebnis: ein deutlicher Halbzeitstand von 3:14 zugunsten der Gäste. Wer den Rhein und die Mosel als Heimat versteht, weiß: Solche Auftaktergebnisse machen Lust auf mehr.
Nach der Pause wurde es allerdings zäher. Die robuste Spielweise der Bendorfer brachte die Mülheim-Urmitz-Bassenheimer Mannschaft phasenweise aus dem Konzept. Laut TV Bassenheim rieb sich das Team in zu vielen Einzelaktionen auf, die Zuordnung zum Gegenspieler passte oft nicht mehr. Kennt man das nicht auch aus dem eigenen Alltag — die erste Halbzeit läuft wie am Schnürchen, und dann muss man sich noch mal neu sortieren?
Dass der Sieg trotzdem nie ernsthaft in Gefahr geriet, lag auch an starken Paraden der beiden Torhüter Karline Klapthor und Liam Henkel. Sie hielten die Mannschaft in den Reibungsphasen im Spiel, während vorne weiterhin Tore fielen. Am Ende stand der 18:11-Auswärtssieg — ein Ergebnis, mit dem die Trainerinnen Meike Müller und Nathalie Oster laut Vereinsangaben vor allem mit Blick auf die starke erste Halbzeit zufrieden sein können.
Für die Treffer beim Sieg in Bendorf sorgten laut TV Bassenheim: Mila Kaiser (2), Ben Hartmann (2), Sam Gerlach (2), Jonah Heiligensetzer (3/1), Pauline Richter (1), Paul Knöll (5), Elea Heringer (2) und Jannis Müller (1). Karline Klapthor, Liam Henkel und Jana Pieper komplettieren den gemeldeten Kader für diese Partie.
Ein Blick auf die aktuelle Spielplanlage im Handballverband Rheinland zeigt: Der Nachwuchshandball in der Region ist gut gefüllt. In der Bezirksoberliga der männlichen C-Jugend etwa trifft die Turnerschaft Bendorf im weiteren Saisonverlauf unter anderem auf die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler, DJK Betzdorf, die HSG Horchheim/Lahnstein, den HSV Rhein-Nette, GW Mendig und HC Koblenz III — Termine, die laut Handball.net bis in den Dezember hinein reichen. Das zeigt: Zwischen Koblenz, Bendorf und den umliegenden Gemeinden ist an fast jedem Wochenende irgendwo Halle angesagt.
Für die E2-Jugend aus Mülheim-Kärlich selbst geht es laut TV Bassenheim schon bald weiter — am 26. September, um 13:30 Uhr, stand das erste Heimspiel der Saison in der Philip-Heift-Halle gegen die SV Untermosel an. Mannschaft und Trainerinnen freuten sich laut Vereinsbericht auf diese nächste Aufgabe.
Was bleibt vom Wochenende in Bendorf? Eine junge, bunt gemischte Mannschaft, die zeigt, dass Zusammenspiel auch dann funktioniert, wenn man sich gerade erst zusammengerauft hat. Wer selbst Kinder im Verein hat oder samstags gerne mal in einer Halle vorbeischaut: Der Handball zwischen Rhein und Mosel lebt genau von solchen Geschichten — und die schreibt man nicht am Schreibtisch, sondern auf dem Feld.






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