
Die E2 des TV Bassenheim startet stark, verliert nach der Pause aber deutlich gegen den SV Untermosel. Alle Fakten zum Heimspiel im Überblick.
Manchmal entscheidet sich ein Spiel nicht in der ersten, sondern in der zweiten Hälfte — und genau das musste die E2 des TV Bassenheim im ersten Heimspiel der Saison erleben. Gegen den SV Untermosel stand am Ende eine 16:32-Niederlage auf der Anzeigetafel. Wie der TV Bassenheim berichtet, fiel das Ergebnis am Ende verdient, aber deutlich zu hoch aus.
Dabei begann alles ganz anders. Die Mannschaft musste auf gleich vier Spieler verzichten: Ben Hartmann, Mick Müller, Maximilian Kleinicke und Paul Knöll fehlten. Trotzdem erwischte die E2 einen guten Start und hielt in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit. Beim Stand von 3:3 zeigte das Team laut Vereinsbericht eine starke Abwehr und gutes Zusammenspiel, blieb dem Gegner dicht auf den Fersen. Mit einem knappen Rückstand von 11:13 ging es in die Kabine — ein Ergebnis, das nach mehr Ausschmuss.
Nach dem Seitenwechsel lief es dann nicht mehr. Der TV Bassenheim schreibt, die E2 habe komplett den Faden verloren. Viele Pässe landeten direkt bei den Gegenspielern, und der SV Untermosel nutzte das gnadenlos aus — mit schnellen Gegenstoßtoren. Auch in der Abwehr geriet einiges durcheinander: Beim Spielstand von 6:6 ging die Zuordnung zu oft verloren, Gegenspieler blieben zu häufig unbewacht. Das Ergebnis: In der gesamten zweiten Halbzeit gelangen der E2 nur noch fünf eigene Tore, während Untermosel davonzog.
Trotz der klaren Niederlage bleibt das Trainerteam nach Angaben des Vereins optimistisch. Die kommende spielfreie Zeit soll genutzt werden, um im Training gezielt an zwei Punkten zu arbeiten: der Zuordnung in der Abwehr und dem Zusammenspiel im Angriff. Das Ziel ist klar formuliert — im nächsten Spiel soll die Mannschaft wieder an die Leistung der ersten 20 Minuten anknüpfen. Leicht wird das nicht: Mit dem HV Vallendar wartet nach Einschätzung des TV Bassenheim wohl die schwerste Aufgabe der gesamten Saison.
Für die E2 aufgelaufen sind laut Vereinsbericht Liam Henkel und Karline Klapthor im Tor sowie im Feld Mila Kaiser (2 Tore), Jonah Heiligensetzer (5), Sam Gerlach (3), Max Käufer, Jana Pieper, Pauline Richter, Elea Heringer und Jannis Müller (6).
Ein Spiel, zwei Gesichter — und jetzt Zeit, aus beidem zu lernen.






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