
In Kirchen stoppte die Polizei einen 22-Jährigen auf einem E-Scooter: Der Drogentest reagierte positiv auf THC und Kokain, die Weiterfahrt wurde untersagt.
Montagabend, kurz nach 18 Uhr, Straße „Auf dem Molzberg“ in Kirchen. Eine Streifenwagenbesatzung hält einen jungen Mann auf einem Elektrokleinstfahrzeug an — und was zunächst nach Routine aussieht, wird schnell zu mehr. Den Beamten fallen Anzeichen auf, die auf eine mögliche Drogeneinwirkung hindeuten. Der folgende Test bestätigt den Verdacht.
Wie der AK-Kurier berichtet, kontrollierte die Streife den 22-Jährigen am 12. Oktober 2026 gegen 18.15 Uhr. Der anschließende Drogentest reagierte positiv auf THC und Kokain. Zwei Substanzen, eine klare Konsequenz: Die Polizei untersagte dem Fahrer die Weiterfahrt mit seinem E-Scooter und leitete entsprechende Maßnahmen gegen ihn ein.
Viele unterschätzen das noch: Auch wer nur auf einem E-Scooter unterwegs ist, bewegt sich im Straßenverkehr — mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Drogen am Steuer, egal ob im Auto oder auf zwei kleinen Rädern, bleiben Drogen am Steuer. Nach Angaben von news.de bestätigte auch die Polizeidirektion Neuwied/Rhein den Vorfall in einer Meldung vom 13. Oktober 2026.
Das Muster ist dabei denkbar einfach: Verkehrskontrolle, Verdachtsmomente, Test, Konsequenz. Keine große Geschichte, aber eine, die zeigt, wie genau die Kolleginnen und Kollegen der Polizei hinschauen — auch bei Fahrzeugen, die auf den ersten Blick harmlos wirken.
Kirchen liegt mitten im Kreis Altenkirchen, nicht weit von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt — eine Gegend, die wir bei Antenne Koblenz immer wieder im Blick haben, auch wenn der Schwerpunkt unserer Sendefrequenz naturgemäß näher am Rhein liegt. Vorfälle wie dieser erinnern daran: Verkehrssicherheit ist kein abstraktes Thema, sondern etwas, das an ganz konkreten Straßen passiert — auch an einer, die „Auf dem Molzberg“ heißt.
Der 22-Jährige durfte an diesem Montagabend nicht weiterfahren. Mehr Details zu den eingeleiteten Maßnahmen sind öffentlich nicht bekannt. Was bleibt, ist die Erinnerung daran, dass Kontrollen wie diese keine Seltenheit sind — und dass sie funktionieren, wenn Polizistinnen und Polizisten genau hinschauen.
Wer selbst unterwegs ist, ob zu Fuß, auf dem Rad oder eben auf einem E-Scooter: Ein nüchterner Kopf ist am Ende immer die beste Ausstattung. Der Rest kommt von ganz allein.






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