
Die Bäckerei Preißing aus Neuwied gehört zu den 39 Preisträgern des Landesehrenpreises im Genusshandwerk 2026 – vergeben von Wirtschaftsminister Ebling in…
Frisches Brot, regionale Zutaten, ein Betrieb der seinen Beruf ernst nimmt — und jetzt auch eine offizielle Auszeichnung dafür. Die Bäckerei Preißing aus Neuwied gehört zu den Preisträgern des Landesehrenpreises im Genusshandwerk 2026, den Wirtschaftsminister Michael Ebling am 20. September 2026 in Trier vergeben hat.
Insgesamt 39 Betriebe aus ganz Rheinland-Pfalz haben die Auszeichnung erhalten — Bäcker, Metzger, Konditoren, Speiseeishersteller und ein Brauer. Laut dem Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz werden dabei besonders Betriebe gewürdigt, die auf regionale Zutaten setzen, traditionelle Herstellungsmethoden pflegen und faire Löhne zahlen. Hinzu kommen Kriterien wie die Ausbildung junger Fachkräfte, der Einsatz umweltschonender Verpackungsmaterialien und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Food Festivals „Porta Locals“ in Trier statt — einem Rahmen, der gut zum Anlass passt: Genuss, Handwerk und regionale Identität an einem Ort. Neben der eigentlichen Ehrung konnten Besucherinnen und Besucher an einem Brot-Tasting der Bäckerinnungen teilnehmen.
Das Bäckerhandwerk ist in diesem Jahrgang besonders präsent: 15 der 39 Preisträger kommen aus diesem Gewerk — damit stellen die Bäcker die größte Gruppe. Dahinter folgen die Metzger mit 12 Preisträgern, dann 6 Konditoren, 5 Speiseeishersteller und 1 Brauer. Die Bäckerei Preißing aus Neuwied ist damit Teil einer Auszeichnung, die in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben wurde.
Minister Ebling betonte bei der Veranstaltung, dass die Leistungen der Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker durch den Preis sichtbar gemacht werden sollen. „Sie verbinden handwerkliche Tradition mit hoher Qualität und Modernität“, zitiert das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz den Minister. Er hob außerdem hervor, dass die Bewerberinnen und Bewerber in diesem Jahr wieder eng beieinander lagen — was er als Zeichen für das hohe Niveau des Genusshandwerks im Land wertete.
Was die Ausgezeichneten konkret davontragen: eine Urkunde, ein besonderes Türschild für ihr Geschäft — und das Recht, ein Jahr lang offiziell mit dem Titel „Landesehrenpreisträger im Genusshandwerk“ zu werben. Für einen Handwerksbetrieb, der täglich mit seiner Qualität für sich spricht, ist das mehr als ein symbolisches Zeichen.
Das Wirtschaftsministerium verbindet die Auszeichnung zudem mit einem klaren Anliegen: Handwerksberufe sollen als attraktive Alternative zu einem Hochschulstudium wahrgenommen werden. Wer sein Handwerk beherrsche, könne sich weiterqualifizieren, den Meistertitel erwerben oder einen eigenen Betrieb gründen — das sei im Handwerk eine „absolut greifbare Option“, so Ebling laut Ministeriumsmitteilung.
Das kennt ihr, oder? Diese kurze Pause am Morgen, wenn der Duft aus einer guten Bäckerei den ganzen Gedankengang unterbricht. Genau da, in diesem Alltags-Moment, liegt die Stärke des Genusshandwerks. Nicht im großen Auftritt, sondern im täglichen Dran-Sein.
Wie das Handwerksblatt im Zusammenhang mit der Handwerkskammer Koblenz zeigt, ist das Thema Fachkräfte und Qualität im regionalen Handwerk auch überregional ein zentrales Anliegen. Betriebe wie die Bäckerei Preißing machen deutlich, dass handwerkliche Qualität und wirtschaftliche Verantwortung kein Widerspruch sind — sondern zusammengehören.
Mehr Informationen zum Landesehrenpreis und zur Liste aller Preisträger gibt es auf der offiziellen Seite unter www.genusshandwerk-rlp.de.






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