
Vortrag in Arenberg zeigt, wie Aktivierung die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessert. Kostenfreier Termin am 21. Oktober in der Versöhnungskirche.
Kennst du das Gefühl, wenn du merkst, wie wichtig es ist, geistig in Bewegung zu bleiben? Genau darum geht es bei einer Veranstaltung in Arenberg, die sich an alle richtet, die mit Menschen mit Demenz zu tun haben — sei es in der Familie, in der Nachbarschaft oder im Ehrenamt.
Die Familienbildungsstätte Koblenz lädt zu einem Vortrag mit dem Titel „Menschen mit Demenz aktivieren und beschäftigen“ ein. Veranstaltungsort ist die Evangelische Versöhnungskirche in Arenberg, Im Flürchen 16. Der Termin ist auf Mittwoch, den 21. Oktober 2026, von 17 bis 18:30 Uhr angesetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei, wie die fbs Koblenz auf ihrer Programmseite mitteilt.
Susanne Alt übernimmt die Kursleitung und erläutert laut Ankündigung der fbs Koblenz, wie eine gezielte Aktivierung die Lebensqualität von Menschen mit Demenz erheblich verbessern kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man im Alltag Betroffene unterstützen kann, um kognitive und körperliche Fähigkeiten zu fördern und zu stärken. Das klingt erstmal abstrakt, ist aber ziemlich praktisch gemeint: Es geht darum, vorhandene Ressourcen bestmöglich auszuschöpfen, statt sie ungenutzt zu lassen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Abends liegt auf der Bedeutung sinnvoller Aufgaben für Menschen mit Demenz. Wer schon einmal mit Betroffenen zu tun hatte, weiß: Beschäftigung ist nicht gleich Beschäftigung. Es macht einen Unterschied, ob jemand eine Aufgabe bekommt, die wirklich zu ihm passt, oder ob einfach irgendetwas zum Zeitvertreib hingestellt wird.
Demenz ist längst kein Randthema mehr — sie betrifft Familien in der ganzen Rhein-Mosel-Region, oft mitten im Alltag, zwischen Arztterminen, Pflege und dem Versuch, trotzdem noch ein Stück Normalität zu behalten. Veranstaltungen wie diese in Arenberg setzen genau da an: Sie geben Angehörigen und Interessierten konkrete Impulse, wie man den Tag für Menschen mit Demenz sinnvoll gestalten kann, ohne sie zu überfordern oder zu unterfordern.
Die fbs Koblenz engagiert sich darüber hinaus mit einem eigenen Programmbereich rund um die „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ und einer Lotsenstelle, die Betroffenen und Angehörigen weiterhilft. Das zeigt: Der Vortrag in Arenberg steht nicht isoliert da, sondern ist Teil eines größeren Angebots, das sich durchs ganze Jahr zieht.
Auch abseits der fbs-Angebote gibt es in der Region Initiativen, die sich um das Miteinander der Generationen und um Unterstützung im Alltag kümmern — etwa Gemeindeschwestern-Projekte, die in anderen Verbandsgemeinden der Region bereits etabliert sind und Betroffene sowie Angehörige vor Ort begleiten.
Vielleicht kennst du jemanden, der sich um einen Angehörigen mit Demenz kümmert. Oder du fragst dich selbst, wie du im Alltag mehr Klarheit und Struktur reinbringen kannst — für andere oder für dich. Der Vortrag in Arenberg ist dafür gedacht, genau solche Fragen zu beantworten, ohne großes Brimborium, ganz praktisch und direkt vor der Haustür.
Wer sich für die Teilnahme interessiert, findet weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung auf der Programmseite der Familienbildungsstätte Koblenz.






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