
Andernach plant die Rheinanlagen neu und ruft Bürger zur Umfrage auf: Vom 28. September bis 23. Oktober können Ideen und Wünsche eingereicht werden.
Wer in Andernach am Fluss entlangläuft, kennt die Rheinanlagen zwischen dem Alten Krahnen und dem Bollwerk aus dem Effeff. Genau dieser Abschnitt soll jetzt neu gedacht werden — und die Stadt möchte dabei nicht allein entscheiden. Wie blick-aktuell.de berichtet, wurde Andernach in das „4-Jahres-Paket 2026–2029“ der Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der Oberzentren und großen Mittelzentren aufgenommen. Ein Teil dieses Förder- und Maßnahmenpakets ist die Bedarfsplanung für die Umgestaltung der Rheinanlagen.
Das klingt erstmal nach Verwaltungssprache, bedeutet aber ziemlich konkret: Die Flächen am Wasser sollen zukunftsfähig werden. Dabei geht es laut dem Bericht nicht nur um Optik, sondern um handfeste Fragen — wie werden die Anlagen heute genutzt, was fehlt, was soll bleiben? Auch Hochwasserschutz, Naturschutz und Nachhaltigkeit stehen auf der Liste, ebenso die Gestaltung von Veranstaltungsflächen und Aufenthalts- sowie Spielbereichen.
Damit diese Planung nicht am Schreibtisch allein entsteht, setzt die Stadt auf eine Befragung. Vom 28. September bis zum 23. Oktober 2026 können Andernacherinnen und Andernacher ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche einbringen, wie blick-aktuell.de schreibt. Oberbürgermeister Christian Greiner wird mit den Worten zitiert, die Rheinanlagen sollten „ein attraktiver, funktionaler und zukunftsfähiger Ort für alle“ werden — und die Stadt sei deshalb auf Rückmeldungen aus der Bevölkerung angewiesen.
Die Befragung läuft in zwei Teilen. Zum einen gibt es einen klassischen Fragebogen, zum anderen eine interaktive Kartenbeteiligung. Bei Letzterer können Teilnehmende direkt auf einer Karte markieren, was ihnen an den Rheinanlagen gefällt, wo sie Verbesserungsbedarf sehen und welche Ideen sie für die Zukunft haben. Beide Formate sind online oder in Papierform zugänglich.
Der Online-Fragebogen ist unter survey.lamapoll.de/Rheinufer-Andernach erreichbar, die Kartenbeteiligung unter rheinanlagenandernach.e-pin.eu. Beide Links werden laut blick-aktuell.de erst zum Start der Umfrage am 28. September 2026 freigeschaltet. Wer lieber auf Papier antwortet: Die Fragebögen samt Übersichtsplan liegen im Zeitraum vom 28. September bis zum 23. Oktober 2026 im Rathaus der Stadt Andernach in der Läufstraße 11 aus. Wegen laufender Aufzugsarbeiten befinden sich die Unterlagen aktuell beim Amt für Bürgerdienste im Erdgeschoss — der genaue Standort lässt sich vor Ort bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfragen.
Für Rückfragen zur Befragung und zur Bedarfsplanung insgesamt ist das Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung der Stadt Andernach zuständig, erreichbar per E-Mail unter stadtplanung@andernach.de.
Die Rheinanlagen sind kein Randthema. Sie sind Treffpunkt, Spielplatz, Veranstaltungsort und Ruhezone zugleich — und genau diese Vielfalt an Funktionen macht die Planung anspruchsvoll. Wer heute dort sitzt, Rad fährt oder einfach den Fluss beobachtet, hat vermutlich eine Meinung dazu, was besser werden könnte. Genau die soll jetzt gehört werden, bevor die eigentliche Planung Gestalt annimmt.
Die Rückmeldungen aus der Befragung fließen, so die Stadt laut dem Bericht, in die weitere Betrachtung und Planung ein. Wer also mitreden will, wie der eigene Uferabschnitt in ein paar Jahren aussieht, hat dafür jetzt ein konkretes Zeitfenster — ob am Rechner, auf der Karte oder mit Stift und Papier im Rathaus.






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